Nach einer Eröffnungsveranstaltung am 20.02.2012 mit allen Beteiligten wird das Werk in
den Klassen von den Musiklehrerinnen und -lehrern erarbeitet. Die Integration der Lehrer
spielt im Einstudierungsprozess eine wichtige Rolle. Sie bilden das Bindeglied zwischen
dem künstlerischen Werk und den Kindern. Für diese Aufgabe werden ihnen professionelle
Chorleiter und Musikpädagogen zur Seite gestellt. Es entsteht ein reger Austausch
zwischen pädagogischem und künstlerischem Fachwissen. Diese Phase reicht bis Ende
Mai. In einer zweiten Probenphase (intensiv unterrichtsersetzend) findet einmal wöchentlich
ein Projekttag statt. Die dritte Probenphase mit allen Kindern erstreckt sich schließlich vom
02.-17. Juli 2012 (tägliche Proben außer an den Wochenenden). Nach zwei Probentagen
im großen Saal der Weimarhalle findet am 18. Juli die Premiere statt. Zum Bundeskongress
Musikpädagogik wird das Werk ein zweites Mal in der Weimarhalle aufgeführt und
ausgewertet. Die Proben und die Aufführung werden medial begleitet.
Ziel des Projektes ist 124 Kindern aus zum Teil schwierigen sozialen Verhältnissen neue
Erfahrungswelten zu eröffnen. Nach Absprache mit den Direktorinnen und Direktoren der
vier mitwirkenden Schulen und den von ihnen benannten Musiklehrerinnen und -lehrern
werden ganze Klassen, nicht nur schon primär dem Gesang näher stehende Schüler, für
das Projekt ausgewählt. Beteiligt sind Schüler der Klassen fünf bis sieben aus einer
Förderschule, eine fünfte und sechste Klasse aus einer Regelschule, (diese hat in
unterschiedlichen Stadtgebieten ihren Sitz), eine fünfte und sechste Klasse zweier
Gymnasien. Das Orchester soll nicht nur aus Profimusikern und Musikstudenten, sondern
zur Hälfte aus Schülern des Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar bestehen.
Neben dem Produktionsteam und den ausgebildeten Pädagogen sind zusätzlich
Studenten der Elementaren Musikpädagogik und Schulmusik der Musikhochschule FRANZ
LISZT in Weimar als pädagogische Betreuung eingebunden. Erwähnenswert ist hierbei,
dass sich ein beachtlicher Teil des Grenzsänger-Teams ehrenamtlich engagiert. Durch die
Kooperation verschiedenster Institutionen bekommt das Projekt eine besondere