Am 03.08.2010 fand unsere Impulsfortbildung zum Thema Schulentwicklung durch Unterrichtsentwicklung-
Einsatz Kooperativer Lernformen statt.
Der Stuhlkreis am Anfang schockte schon so manche Kollegin. Frau Kerstin Lüder schaffte es jedoch aus
sonderpädagogischen Spielchen Methoden für den Unterricht zu machen. Sie regte an, stärkte, setzte Impulse für
neue Themen zur Schulentwicklung. Dabei traute sie sich erneut in pädagogisch wertvollen Spielchen (die wir natürlich
kritisch beäugten) eine fachliche Kommunikation in Gang zu setzen, die sich kollegial und konstruktiv durch die
gesamte Veranstaltung zog.
In einer doch umbruchgeladenen Zeit bestimmte natürlich das Thema Gemeinsamer Unterricht die pädagogischen
Diskussionen. Der fachliche Abgleich und Austausch spiegelte Einstellungen und Handlungsmuster sowie Wünsche
Hoffnungen und Ängste.
Durch die Fortbildung zogen sich vier Aussagen:
-Nicht sinnvoll nicht veränderbar
-Nicht sinnvoll aber veränderbar
-Sinnvoll aber nicht veränderbar
-Sinnvoll und veränderbar,
die immer wieder zu einer persönlichen Reflexion und einer Diskussion in Kleingruppen oder im Plenum zu
entsprechenden Handlungsmustern aufforderten.
Wir leiten einen Prozess ein, den Stand unserer Schulentwicklung zu bestimmen und eventuell neue Zielsetzungen
zu beschreiben. Arbeitsthemen und Fortbildungsschwerpunkte für das Jahr 2010/2011 sind definiert und eine
zweitägige Fortbildung für den 26/27.11.2010 geplant.
Stimmige Inhalte und passende Methoden, der ausgewogene Anteil Praxis und theoretischer Input plus eine
engagierte und kompetente Moderatorin, die auch noch Humor und vielleicht sogar eine Portion Verhaltenskreativität
mitbringt. Ein beeindruckender Satz einer Kollegin als Feedback für die Moderatorin „Ich habe mich heute nicht
vorgeführt gefühlt“ Vielen Dank an Frau Kerstin Lüder und natürlich an das Kollegium. Frau Kirchner, Danke für den
Kaffee.